Fallbeispiel berufliches Rehamanagement

Der 48 Jahre alte Herr Z. erlitt durch einen Hundebiss an der rechten Hand eine Weichteilinfektion, in der Folge entwickelte sich ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS).
Zum Zeitpunkt unserer Einschaltung bestand die Gefahr eines Fortschreitens des CRPS - für Herrn Z. bedeutete dies, dass er mit dauerhaften schwerwiegenden Funktionseinschränkungen der rechten Hand rechnen musste. Im Klartext: Seine berufliche Existenz stand auf der Kippe, denn Herr Z. ist selbständiger Landschaftsgärtner!
Für ihn hatte bei der Einschaltung von rehacare oberste Priorität, sein gesundes wirtschaftliches Unternehmen zu erhalten. Entsprechend veranlasste rehacare zunächst die Einstellung eines Gartenbaugehilfen für vorerst ein Jahr, welcher die körperlich beanspruchenden Arbeiten übernahm. Herrn Zs. Arbeiten beschränkten sich somit auf rein administrative Tätigkeiten wie Kundenakquise und Planungstätigkeiten.

In enger Zusammenarbeit mit dem Medizinmanagement organisierte der berufliche Case Manager, dass neben der bereits laufenden Physiotherapie zusätzlich Ergotherapie und Elektrotherapie verordnet wurden; in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt veranlasste rehacare außerdem eine Überweisung in ein interdisziplinäres Schmerzzentrum zur Optimierung der Schmerztherapie.
Durch die intensivierte medizinische Therapie bildete sich das CRPS glücklicherweise zurück, so dass die Hand nach 8 Monaten wieder vollständig gebrauchsfähig war.
Der Gartenbaugehilfe wurde 4 weitere Monate bezahlt, danach wurde er von Herrn Z. auf eigene Kosten übernommen, da sich die Auftragslage durch seine gezielte Akquise verbessert hatte.